Ashton ist ein kleines, verschlafenes Nest im mittleren Westen der USA. Doch immer wieder verschwinden Dorfbewohner. Ihre Leichen werden übel zugerichtet kurze Zeit später gefunden. Mike und Don, zwei junge Ärzte, finden heraus, daß Tausende von aggressiven schwarzen Schnecken für die Todesfälle verantwortlich sind. Die Behörden weigern sich jedoch, diese Plage ernst zu nehmen– bis es ein paar Tote zuviel werden!
Es ist doch interessant zu sehen, aus welchen Ecken von Brehms Tierleben so manche Drehbuchautoren ihre Schreckgestalten entnehmen: Hier sind es todbringende Schnecken, die zur Plage werden. Regisseur Juan Piquer Simon, der bereits mit dem etwas doofen, aber blutigen „Pieces“ auf sich aufmerksam gemacht hat, fertigt mit „Slugs“ ein sehr goriges Remake von „Squirm– Invasion der Bestien“. Ähnlich auf vordergründige Schleim- und Ekeleffekte hin inszeniert wie Jeff Liebermanns Wurm-Klassiker, können bei „Slugs“ allerdings noch die guten Produktionsbedingungen überzeugen. Vom Thema her sicherlich nicht für jedermann zu empfehlen, enttäuscht „Slugs“ auch abgebrühteste Horror-Buffs nicht. Alternativtitel: „Die Killerschnecken“. Mit Michael Garfield, Kim Terry, Philip Machale u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin