Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwann in der Zukunft: Die junge River wird von den Truppen der „Allianz“ als eine Art Medium gefangen gehalten. Ihr Bruder Simon befreit sie und so flüchtet man auf dem Raumschiff „Serenity“ quer durchs All. Deren Eigner Malcolm Reynolds, ein Rauhbein und ehemaliger Rebellen-Soldat, glaubt fest daran, daß River nur Unglück bringt und will sie schnell wieder loswerden, doch da erfährt man, daß Rivers Visionen etwas mit dem Planeten Miranda zu tun haben, auf dem es vor Toten nur so wimmelt und der mitten im Gebiet der kannibalischen Reavers liegt…

Es gab einmal die erfolglose Fernsehserie „Firefly“, eine TV-Space-Opera, die recht schnell wieder abgesetzt worden ist. Die Macher um Joss Whedon, der die Drehbücher zur Serie lieferte, gaben jedoch nicht auf und hievten den Stoff bzw. ein Spin-Off davon auf die große Leinwand: „Serenity“. Aus dem Ganzen ist nun ein mit Witz und Action erzählter Science-Fiction-Film geworden, der die seit „Krieg der Sterne“ gängigen Motive um den Kampf zwischen Gut un Böse mit den Carpenterschen Versatzstücken aus „Ghosts of Mars“ verbindet. Das alles ist recht erfrischend inszeniert, nur die CGI-Tricks wirken etwas steril und entlarvend. Kantige Figuren à la „Pitch Black“ sorgen für Abwechslung innerhalb der Regeln des Genres und die Geschichte selbst ist „komplex“ genug, um für zwei Stunden gute Popcorn-Unterhaltung zu bieten. Das Ende läßt auf eine Fortsetzung hoffen. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Mit Nathan Fillion, Gina Torres, Alan Tudyk, Morena Baccarin u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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