Ein Mann wird Zeuge eines Mordes, verliert aber durch eine Explosion sein Gedächtnis. Die Polizei hält Alan Strong, so der Name des Mannes, für den Täter. Der wird des nachts von Visionen geplagt und glaubt bald selbst daran, daß er der berüchtige Hammermörder ist. Mit Hilfe der Polizeipsychologin Karen Hicks versucht er, sein früheres Ich zu rekonstruieren. Da geschieht ein neuer Mord…
Mehr von diesem spannenden Psychothriller zu verraten wäre echt unfair. „Todesträume“ ist zwar kein absolutes Highlight, doch Paul Lynch („Prom Night“) hat die Geschichte mit so vielen passablen Schocks gespickt, daß er an Unterhaltungswert gewinnt. Obwohl für das Fernsehen produziert, merkt man es dem fertigen Film nicht an, weil auf eine übliche TV-Dramaturgie verzichtet wird. Das Hauptdarsteller-Trio Urich, Lenz und Ironside bietet zudem eine respektable Leistung, die weit über normale Fast-Food-Kost hinausgeht. Alternativtitel: „Die Mörderbestie mit dem Hammer“. Mit Robert Urich, Kay Lenz, Jim Metzler, Michael Ironside u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin