Nach dem Tod ihrer Eltern kommen die beiden Geschwister David und Lynn bei ihren Großeltern auf dem Lande unter. Der junge Tony beobachtet eines Tages, wie sein Opa versucht, eine Leiche zu vergraben. Von diesem Tage an ist es mit der ländlichen Idylle vorbei, denn die beiden Geschwister erleben einen wirklichen Alptraum…
Dieser überraschend gute B-Movie-Thriller aus dem „Omega“-Produktionshaus von Nico Mastorakis beinhaltet eine bis zur letzten Minute spannende Handlung, die mit einem Schlußknall versehen ist und zwei Teenie-Darsteller vorweisen kann, die zu keiner Minute nerven. „Grandmother’s House“ ist hervorragend fotografiert und kann mit einigen wirklich gelungenen Kamerafahrten aufwarten, die einmal mehr beweisen, daß das starre Abfilmen der Ereignisse à la Herschell Gordon Lewis kaum reizvoll sein kann. Die Geschichte ist zwar etwas angestaubt, kann aber aufgrund der variantenreichen Inszenierung doch noch den einen oder anderen neuen Blickwinkel für sich eröffnen. Alternativtitel: „Die unaussprechliche Sünde“. Mit Eric Foster, Kim Valentine, Brinke Stevens, Ida Lee u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin