Für den angeschlagenen Finanzmakler Ted Robards kommt Jeremy Harper, Neuzugang in der Firma, gerade recht, denn der junge Harvard-Absolvent scheint der geborene Börsenhai zu sein. Weder Ted noch seine zweite Frau Sandy, die gewrade ein Baby erwartet, ahnen, daß der smarte Neuling ein psychopathischer Mörder ist, der sich mit einem fremden Lebenslauf schmückt. Als es Jeremy dann auch noch gelingt, sich in der Villa der Robards einzunisten, scheint deren Schicksal besiegelt zu sein…
Douglas Jackson, der schon mit „Deadbolt“ bewiesen hat, daß er die Klaviatur des Kopierens beherrscht, bedient mit „Hate– Hass“ wiederum all jene Zuschauer, die sich nicht daran stören, die x-te Variation von „Die Hand an der Wiege“ vor sich zu haben. Dank einer sehenswerten Besetzung werden sogar die größten Parallelen zu dem bekannten Vorbild locker überspielt. Das Finale ist recht aufreibend und spannend, zumal dem Bösewicht ein origineller Tod beschieden ist. Fazit: „Hate– Hass“ ist wirklich gute Durchschnittsware– und das ist heute schon positiv! Mit Donald Sutherland, William McNamara, Lesley Ann Warren, Tia Carrere u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin