Im US-Bundesstaat Colorado werden auf den Weiden einiger Rancher immer wieder grausam verstümmelte Rinderkadaver gefunden. Da man um die Körper herum keine Spuren der Wilderer entdecken kann, glaubt die Bevölkerung, es entweder mit einem Hexenkult oder mit Außerirdischen zu tun zu haben. Ex-Polizist Ruben Castle glaubt an solchen Mummenschanz natürlich nicht und beginnt, in einer verlassenen Raketenbasis der US-Army zu stöbern…
Regieperfektionist Alan Rudolph hat sich mit „Der schleichende Tod“ erstmals in den Genrebereich des phantastischen Films gewagt. Das Ergebnis hierbei läßt sich durchaus sehen, dürfte aber aufgrund der allzu rationalen, aber nicht weniger spekulativen Auflösung der Geschichte (es handelt sich um Genmanipulationen im Auftrag des US-Geheimdienstes) einige Genrefans verschrecken. Die Nähe zu George A. Romeros „Crazies“ ist zwar spürbar, doch fehlt es Alan Rudolph am Biß eines Independent-Filmers, so daß die explosionsartigen Gewaltausbrüche auffällig konturlos bleiben. Jedoch kann der Film durch eine ausgesucht schöne Farbfotografie gefallen. Dem Vernehmen nach soll die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruhen. Mit Robert Urich, Jobeth Williams, Paul Dooley, Hoyt Axton u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin