Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Raumschiff schießt durchs All, verglüht fast in der Erdatmosphäre und strandet schließlich im Hof einer Mädchenschule in Boston. An Bord befindet sich ein echtes Alien, ein bestrapstes Space-Girl und jede Menge geheimnisvolle Kristalle. Lehrer Ashley, der mal gerne eine seiner Studentinnen vernascht, trifft des Nachts auf die außerirdische Fremde und wird fast Opfer des blutgierigen Aliens. Klar, dass man nach so einem Erlebnis beginnt, die langen Kellergänge unter dem College höchstpersönlich selbst unter die Lupe zu nehmen...

Wenn schon der Katholische Filmdienst schreibt, dass es sich bei „Deadly Instincts – Die Bestie aus dem All“ um einen „billig produzierten Science-Fiction-Horror-Film handelt, der sich zahlreicher Vorbilder bedient“, dann sollte man entweder auf einen besonderen Schmankerl vorbereitet sein oder aber ein gnadenlos schlechtes Trash-Derivat erwarten. Hier pendelt sich das Ganze eindeutig zu letzterem ein, denn Paul Matthews hat wahrlich nichts auf der Pfanne. Weder der Gore-Gehalt ist angemessen hoch, noch gibt es irgendetwas, was man nicht schon woanders her kennt (Von „Alien“ bis hin zu „Faculty“). Klauen um des Klauens willen – so oder so ähnlich kommt mir das Ganze vor. Ach ja, und witzig ist „Deadly Instincts – Die Bestie aus dem All“ auch nicht. Einzige Ausnahme ist das zu früh enthüllte Gummikostüm des Alien-Monsters, welches mit Sicherheit aus einem anderen Z-Grade-Movie recyclet wurde. Mit Samantha Janus, Todd Jensen, Oliver Tobias, Nigel Harrison

© Selbstverlag Frank Trebbin

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