Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein unheimlicher Mörder geht in einer US-Kleinstadt um. Seine Opfer: körperlich behinderte Frauen. So ist es nur logisch, daß die durch einen Schock stumm gewordene Helen Capel um ihr Leben fürchtet. Doch durch ihre Stellung als Dienstmädchen bei der alten Mrs.Warren wähnt sie sich einigermaßen sicher. In einer furchtbaren Gewitternacht entdeckt Helen, daß der Mörder im Haus sein muß…

„Die Wendeltreppe“ ist ein klassischer Gruselkrimi, der mehr durch seine unheimliche Atmosphäre lebt, als durch das detaillierte Aufzeigen der mörderischen Umtriebe. Robert Siodmak hat es dabei glänzend verstanden, das Medium des Schwarzweiß-Films für seine Zwecke auszunutzen: Licht tanzt an düsteren Korridorwänden, Blitz und Donner wüten durch die Nacht, und der Regen peitscht unablässig an die Fenster. Die kontrastreiche Fotografie schält förmlich die Charaktere aus dem Licht heraus und hinterläßt ein bizarres Schattenspiel auf der Leinwand, welches nur noch von einigen expressionistischen Stummfilmklassikern übertroffen wird. Die Spannung wird anfangs wohl dosiert, nur um dafür zum Ende schwindelerregend gesteigert zu werden. „Die Wendeltreppe“ gehört auch heute noch zu den besten Werken seiner Gattung. Mit „Das Geheimnis der Wendeltreppe“ schuf Peter Collinson 1974 ein Remake. Mit Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore, Elsa Lanchester u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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