Die vierzehnjährige Lisa macht durch Zufall die Bekanntschaft eines älteren Mannes. Dieser ist –das ahnt Lisa jedoch nicht– der berüchtigte „Candlelight-Killer“, der seit Monaten durch spektakuläre Frauenmorde auf sich aufmerksam macht. Lisa findet Namen und Adresse des Mannes heraus und denkt sich auch nichts weiter dabei, als sie versucht, ihn mit ihrer ledigen Mutter zu verkuppeln. Wetten, daß das nicht gut geht?
Sorgsam konstruierter Psychothriller mit klassischem Spannungsbogen. Gary A. Sherman arbeitet ganz im Stile seiner bisher gedrehten Filme und steuert auch bei „Stimme des Todes“ unaufhaltsam auf ein hartes, aufwühlendes Finale zu. Doch im Gegensatz zu seinen bisherigen reinen Horrorfilmen (z.B. „Tot & Begraben“) lullt er diesmal den Zuschauer in der ersten Stunde mit so viel Melodramatik ein, daß man meint, hier könne nicht mehr viel passieren. Dadurch wirkt der brutale Schlußkampf zwischen Lisas Mutter und dem Candlelight-Killer umso intensiver und überraschender. „Stimme des Todes“ ist kein umwerfender Vertreter seines Subgenres, doch immerhin bietet er kurzweilige Unterhaltung mit soliden Darstellern. Mit Cheryl Ladd, D. W. Moffett, Staci Keanan, Tanya Fenmore u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin