Die Architektin Samantha Kimball muß wegen einer Autopanne die Nacht in dem texanischen Nest Hazelton verbringen. Von ihrem Hotelfenster aus beobachtet sie den brutalen Mord an einem mexikanischen Barmädchen. Den Täter kann sie jedoch nicht erkennen. Als sie die Polizei ruft, ist die Leiche verschwunden. Fortan fühlt sich Samantha verfolgt…
Carl Schenkel hat mit „Im Schatten“ einen TV-Made-Psychothriller geschaffen, der sich streng an die Formeln dieses Subgenres hält: Leichen, die verschwinden, Täter, die im Dunkeln lauern, und viele, viele Verdächtige. Das Ganze wird getragen von einer gut aufgelegten Faye Dunaway in der Rolle der Architektin und der ungewöhnlichen Fotografie mit den herrlich verschrobenen Kamerapositionen. Glücklicherweise merkt man dadurch nicht, daß „Im Schatten“ nur für das Fernsehen produziert worden ist. Auch der vermehrte Zeitlupen-Einsatz läßt vermuten, daß Carl Schenkel eigentlich viel lieber für die große Leinwand arbeitet. Alternativtitel: „Mörderische Schatten“. Mit Faye Dunaway, David Rasche, John Terry, Talisa Soto u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin