Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die FBI-Psychologin Isobel Neimann läßt sich zu einer Spezialeinheit der Polizei in Los Angeles versetzen, die sich mit alten, ungeklärten Mordfällen beschäftigt. Nur so hofft sie, den Tod einer vor zwanzig Jahren getöteten Ballerina, deren Leiche sie als Kind gesehen hat, aufklären zu können. Sie erstellt ein Täterprofil, durch das der Journalist Thomas Quinn in Verdacht gerät. Und richtig: Der Biedermann entpuppt sich als grausamer Massenmörder…

Wer bei dem deutschen Titel ein Exploitation-Stück à la Fulcis „Murder Rock“ erwartet, der wird herbe enttäuscht. Viel eher ist „Der Ballerina-Killer“ ein psychologischer Kriminalfilm im Stile von „Manhunter“– nur eben, daß alles eine Nummer belangloser ist. Das Drehbuch steckt über das erträgliche Maß hinaus voller Klischees, die Darsteller mühen sich kaum mehr als redlich ab, und die Regie ist wenig darauf bedacht, Akzente zu setzen. Nur die Skizzierung des Polizeialltages verdient ein wenig Beachtung in diesem ansonsten eher unterdurchschnittlichen Fernsehfilm. Mit Stephanie Zimbalist, Tony Bill, Stan Ivar, Lee Tergesen u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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