Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwelche bitter-bösen „Teufelsschlangen“, die eine kreolische Hohepriesterin aus irgendeinem Grab in der Nähe von Baton Rouge holt, gehen stiften und fahren wortwörtlich in ihr erstes Opfer: Truckerfahrer Ray. Eric und Eden, ein verkrachtes junges Pärchen, werden Zeugen dieses unheimlichen Ereignisses, welches allerdings noch dadurch getoppt wird, daß fortan Ray nicht wirklich tot ist. Viel eher wandelt er als lebender Leichnam nach bester Voodoo-Manier durchs Revier und meuchelt munter drauflos…

Auch wenn der Titel täuscht, „Venom – Biss der Teufelsschlangen“ ist kein Tier-Horror-Streifen sondern eher ein bluttriefendes Voodoo-Slasher-Filmchen, bei dem besagte Schlangen nur schmückendes Beiwerk sind. Unter der Ägide von Produzent Kevin Williamson hat der uns nicht unbekannte Jim Gillespie wiederum einen glattgebügelten US-Teenager-Horror abgeliefert, der gediegen genug inszeniert ist und mit gelackten Bildern im „Scream“-Format nicht geizt. Der mitunter groteske Body Count wird allzu formelmäßig zelebriert, dürfte aber die Popcorn-Jünger unter den Horrorfans entzücken. Das hohe Tempo lenkt über weite Strecke von jenem schieren Blödsinn ab, den man hier „Inhalt“ nennt. Fazit: Augen zu und auf jeden Fall mal durch. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,25:1). Mit Agnes Bruckner, Jonathan Jackson, Laura Ramsey, D.J. Cotrona u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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