Einer ominösen Firma, die im Auftrag der US-Regierung den „ultimativen“ Soldaten „erfinden“ soll, ist es gelungen, mittels Drogen Menschen in schmerzunempfindliche Killer zu verwandeln. Diese „Stealthhunters“ sollen nun in einer Übung erstmals im Felde ausprobiert werden. Klar, daß dabei einiges schief läuft: Die gegnerischen Soldaten werden grausam gekillt, und dann kommen da noch ein paar Zivilisten in die Quere…
Das Cover von „Stealthhunters“ sieht auf den ersten Blick aus wie das eines typischen Italo-Schundes (vgl. z. B. „Roboman“), doch schon in der Eingangssequenz, die offensichtlich nach James Camerons „Terminator 2“ schielt, merkt man, daß man nur ein billiges Direct-to-Video-Produkt aus den USA in den Händen hält. Dennoch ist man von „Stealthhunters“ einigermaßen überrascht, denn es geht ganz gehörig splatterig zu. Daß dabei die deutsche Fassung einen kompletten Eindruck macht (z.B. Augenausstechen, Verstümmelungen), ist schon sehr verwunderlich. Doch abgesehen von den blutigen Gore-Effekten gibt es nichts, was einen an Matthew Trooters Science-Fiction-Streifen reizen könnte. Mit Bruce Walker, Rocky Paterson, Mary Catherine Quintana, Vince Phillip u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin