San Francisco. Die Stadt wird durch einen spektakulären Doppelmord in Atem gehalten. In einem Indizienprozeß will man Jack Forrester, dessen Frau eines der Opfer war, nachweisen, daß er der Täter war, denn jetzt ist Jack Alleinerbe eines riesigen Verlagsimperiums. Die Anwältin Teddie Barnes übernimmt den Fall, weil sie fest davon überzeugt ist, daß ihr Mandant unschuldig ist. Doch sie erlebt eine böse Überraschung…
„Das Messer“ ist weit davon entfernt, „ein Meisterwerk für starke Nerven“ zu sein, wie es der deutsche Videoverleih gerne hätte, der mit diesem Slogan für Richard Marquands Psycho- bzw. Gerichtsthriller wirbt. Zwar kann man dem Ganzen einen soliden Unterhaltungswert bescheinigen, doch an die Highlights des Subgenres kommt „Das Messer“ nicht annähernd heran, denn dafür wird das Wort Thrill bei dieser Hollywood-Produktion einfach zu klein geschrieben. Lediglich bei der Auswahl der Darsteller und bei John Barry, der für sein Geld eine bombastische Musik geschrieben hat, ließ man sich nicht lumpen. Mit Glenn Close, Jeff Bridges, Peter Coyote, Robert Loggia u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin