Dr. Chiang Ta-tsung, ein Arzt aus Hongkong, befindet sich auf Studienreise in England. Auf einem Schloß lernt er die Prostituierte Alice kennen, die in Wirklichkeit ein Vampir ist. Als Alice ihm ein wenig Blut aussaugt und es ihrem Meister, einem aristrokratischen Ober-Beißer, zu kosten gibt, verlangt dieser, daß Chiang Ta-tsung für ihn vollends leergesaugt wird. Doch der Arzt ist schon zurück nach Hongkong. Alice erhält den Auftrag, ihn dort zu holen…
Obwohl es zum Ende hin erheblich splatterig zugeht, ist „Doctor Vampire“ aber doch unverkennbar eine Komödie, die zwischen einer Parodie auf das Vampir-Subgenre und der Hommage an bekanntere Vorbilder hin und her schwankt. Am erstaunlichsten ist allerdings, daß sich gerade eine Hongkong-Produktion wie diese in vielen Szenen über die typisch asiatischen „hüpfenden Vampire“ ulkig macht und die Schattenwesen deswegen nach westlichen Mustern charakterisiert. Zudem wartet „Doctor Vampire“ mit der besten Yuppie-Vampir-Verarschung seit „Vampire’s Kiss“ auf. Einige der wirklich tiefsitzenden Sexwitze untersten Niveaus dürften allerdings bei den meisten Zuschauern nicht auf Gegenliebe stoßen. Die vorliegende OF ist cropped. Stabangaben sind leider nicht lieferbar.
© Selbstverlag Frank Trebbin