Thomas glaubt von seinem Vater, einem bekannten Gehirnchirurgen, daß er den Tod seiner Ehefrau, also der Mutter von Thomas, verursacht hat. Als man sich wieder einmal im Landhaus der Familie trifft, hält Thomas die Zeit seiner Rache für gekommen. Zusammen mit seiner französischen Geliebten Marie, die es nur auf das Geld der Familie abgesehen hat, bastelt Thomas an einem mörderischen Plan.
Graeme Campbell versucht sich mit „Blutsbande“ an einem schweren, düsteren Stoff. Gleich einer klassischen Tragödie der Griechen geht es um Schuld, Sühne und Rache. Vater-, Mutter- und sonst was für -komplexe werden bunt durcheinandergemischt und in einer Psychothriller-Handlung untergebracht, die gar nicht mal so ohne ist. Was auf jeden Fall überrascht, das sind die Sadismen, die untereinander ausgetauscht werden. Sex als Waffe und der Körper als Erpressungsgut sind da noch die harmloseren Sachen. Zum Ende wird’s übermäßig brutal, und die Nähe zum Horrorgenre wird regelrecht gesucht. Mit Jan Rubes, Lydie Dernier, Kevin Hicks, Lynne Adams
© Selbstverlag Frank Trebbin