In der Nähe von München wird der vor elf Tagen entführte Australier David Parker wieder freigelassen. Doch niemand will ihm die Entführung glauben, weil keine Lösegeldforderung oder dergleichen gestellt worden ist. David Parker beginnt, an seiner Umwelt zu zweifeln, und begibt sich auf die Spur seiner dunklen Vergangenheit. Da werden die Entführer nach und nach ermordet aufgefunden…
Jim Goddards Spielfilmdebut ist ein düsterer Thriller, der seine ziemlich profane Krimilösung (es geht um Rauschgift) so geschickt zu verschleiern versteht, daß man die ganze Zeit über meint, es mit einem Psychostoff zu tun zu haben. Das Thrillmoment gerät zugunsten einer detaillierten Darstellung der Titelfigur und ihrer zweifelnden Gefühle etwas in den Hintergrund, d.h. das Vorantreiben der Handlung wird zugunsten einer psychologischen Ausleuchtung David Parkers geopfert. Wohl deshalb ist „Parker“ nicht gerade freundlich vom Publikum aufgenommen worden. Dennoch: mit Einschränkungen unterhaltsam. Mit Bryan Brown, Cherie Lunghi, Kurt Raab, Hannelore Elsner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin