Die NCA (= Necromorph Control Agency) ist ein Staatsunternehmen, welches sich auf die Jagd nach Vampiren spezialisiert hat. Jacob Sloan, der Boss der NCA, erhält Informationen, nachdem ein Vampir, der den Decknamen „N5“ trägt, zwar seine Opfer beißt, diese aber nicht zu vampirisieren vermag. Agentin Moore nimmt Kontakt zu „N5“ auf, der sich als Ex-Kollege von Sloan entpuppt, und läßt sich die verführerische Seite des Vampir-Daseins näherbringen...
Zu unser aller Erstaunen entpuppt sich „Sleepless Nights“ als semi-professioneller Direct-to-Video-Film, obwohl eigentlich alles darauf hindeutet, daß er aus der Amateur-Ecke stammt. Die Schauspieler sind ok, die technische Finesse ist vorhanden und es gibt sogar mehr zu sehen als die üblichen Hinterhof-Sets. Daß William Hopkins seine Vorbilder genau studiert hat, merkt man daran, wie vielschichtig die Horrorfilm-Motive aus der Zeit zwischen „Near Dark“ und John Carpenters „Vampires“ miteinander verwoben wurden, so daß am Ende eine kohärente Geschichte bei herausgekommen ist. Die Spezialeffekte sind durchaus in Ordnung und irgendwie würde man sich wünschen, daß Hopkins seinen Film mit größerem Budget noch einmal dreht. Mit Matthew Thomas, Bart Shatto, Duke York, Courtney Moorehead u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin