Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In der „Blue Ribbon Wäscherei“ von Bill Gartley steht eine riesige Plättmaschine, die aussieht, als wenn sie aus den ersten Tagen der Industrialisierung stammt. Doch in Wahrheit ist dieser „Mangler“ noch viel älter, denn in ihr steckt ein uralter Dämon, der scharf auf Jungfrauenblut ist. In regelmäßigen Abständen werden die Frauen in Gartleys Firma regelrecht plattgemacht (man verzeihe mir diese Bildsprache). Inspektor John Hunton kommt mit Hilfe seines in Okkultem bewanderten Schwagers Mark auf die Spur des Dämons…

Wieder einmal mußte eine Kurzgeschichte aus der Feder Stephen Kings dafür herhalten, um den Stoff für einen abendfüllenden Film zu liefern. Klar, daß das Drehbuch, an dem auch Tobe Hooper mitschrieb, nicht gerade vor Originalität birst, denn hier und dort mußte die Vorlage erheblich aufgebläht werden. Herausgekommen ist ein recht uneinheitlicher „The Mangler“, der zwar durch ein paar extrem blutige Szenen die Fans ins Entzücken versetzen dürfte, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langweilt, weil man das alles irgendwie schon kennt. Robert Englund, der sich so wie in seinen meisten Filmen auch hier hinter einer irrsinnigen Maske versteckt, versucht wieder einmal vergeblich, sein dämonisches Freddy-Krueger-Gehabe abzulegen. Die 18er-deutsche Fassung entspricht der R-Rated-Fassung. Auf NTSC-Laserdisc gibt es noch einen Unrated-Director’s-Cut, der ein paar Sekunden länger geht. Des weiteren mit Ted Levine, Daniel Matmor, Vanessa Pike u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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