Hongkong. Der Sohn eines arabischen Diplomaten wird von dem verrückten Wissenschaftler Yamamoto entführt. Die Polizei ist machtlos, denn Yamamoto hat kurz vor der Tat seinen Geist in den Körper eines unzerstörbaren Roboters transferiert. Die gleiche Prozedur vollzieht man an einer kürzlich verstorbenen Polizistin. Zusammen mit ihren „Erfinderinnen“, ebenfalls zwei Androiden-Mädels, geht Frau „Robocop“ auf die Jagd nach Yamamoto…
Warum eigentlich gelingt es immer den Jungs aus Hongkong, das Beste zu kreieren? War „Robovampire“ wirklich nur absoluter Schwachsinn, so ist „Robotrix“ richtig guter Trash geworden. Wegen seiner zahlreichen Sexszenen adelte man den Science-Fiction-Streifen in seinem Heimatland sogar mit einem Kategorie-III-Rating (entspricht X-Rating in den USA). Wenngleich die etwas konfuse Geschichte –nicht immer nach westlichem Geschmack– mit merkwürdigem Humor vorangetrieben wird, so ist die Handlung doch recht geschickt aufgebaut und läßt sogar für ungeübte Genrefans die Parallelen zu Paul Verhoevens „Robocop“ offenkundig werden. Gespickt ist das Ganze mit einigen erstaunlich brutalen Gore-Effekten, die in der deutschen Fassung natürlich geschnitten sind. Mit Amy Yip, David Ng, Aoyama Chikako, Hui Hiu u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin