Franks Bewertung

starstar / 0

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die „Munsters“, eine etwas außergewöhnliche Familie, deren Mitglieder allesamt aussehen wie berühmte Horrorfilmfiguren, müssen wegen eines aufgebrachten Mobs ihre transsylvanische Heimat verlassen. Sie immigrieren nach den USA und landen in Hollywood– wo sie natürlich nicht sonderlich auffallen. Dennoch gibt es jede Menge turbulenter Ereignisse mit Onkel Norman, der auf mysteriöse Weise verschwunden ist, und einem Politiker namens Jekyll.

Schon immer hatten es die „Munsters“ nicht leicht, aus dem Schatten der weitaus bissigeren „Addams Family“ zu treten. Was also für die TV-Serien galt, ist auch hier anwendbar. Dieser abendfüllende Spielfilm um die transsylvanischen Auswanderer ist zwar ganz nett, doch fehlt es an jenem Quentchen makabren Humor, das die beiden Werke von Barry Sonnenfeld so unterhaltsam machte. Zudem ist Robert Ginty, einst Schauspieler im Action-Fach, ein zu untalentierter Regisseur, um dieses höchst fernsehgerechte und jugendfreie Gag-Feuerwerk seine Herkunft vergessen machen zu lassen. Dazu hätte dann schon John Landis, der hier als ausführender Produzent fungiert, selbst Hand anlegen müssen. Auf Video letterboxed (1,85:1). Mit Veronica Hamel, Edward Herrmann, Robert Morse, Yvonne deCarlo u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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