Franks Bewertung

starstarstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


1.642 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Duke und seine Gang wollen eine feuchtfröhliche Nacht verbringen. Sie geraten auf ein merkwürdiges Anwesen, das mitten auf einem Friedhof errichtet wurde. Dort haust Keron, ein kauziger alter Mann, der seine vor Jahren verstorbene Geliebte Isabelle wieder zum Leben erwecken will. Die Jugendlichen entdecken in dem Haus ein Oujia-Brett und spielen damit. Was sie nicht wissen, ist, daß Keron das Spiel durch seine übersinnlichen Kräfte steuert. Als erste verwandelt sich Carol in ein blutrünstiges Monster. Die anderen flüchten tiefer in das Haus hinein und finden allesamt auch ihren Tod.

Sieht man einmal von der sehr wirren Handlung und den Knallchargen von Schauspielern ab, so ist „Spookies– Die Killermonster“ eine Phantasmagorie ohne gleichen, die äußerst reizvoll in Szene gesetzt wurde. Offensichtlich ging es den Machern bei der Realisierung dieses Films aber weniger um eine konkrete Geschichte (es dreht sich alles irgendwie um Monster, Untote und Dämonen), als mehr um das Anhäufen furchterregender Masken und Make-Up-Effekte. In ausgesucht farbenfrohen Bildern werden einige der bizarrsten und makabersten Todesarten zelebriert, die man in den letzten Jahren zu sehen bekam. Parralelen zu Don Coscarellis „Das Böse“ und Sam Raimis „Tanz der Teufel“ scheinen dabei durchaus gewollt zu sein. Zum Schluß gibt es sogar noch eine Invasion der Romreoesken Zombies, die in „Spookies“ allerdings vergleichsweise wenig zu fressen bekommen. Trotz des Durcheinanderwirbelns verschiedenster Horrormotive ist die Arbeit des Regie-Dreier-Gespanns als für das Genre innovativ anzusehen. Mit Felix Ward, Dan Scott, Alex Nemser, Maria Pechukas u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme