Franks Bewertung

o. Bew. / -

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der „Zodiac Killer“, ein brutaler Serienmörder, der in den 1970ern San Francisco unsicher machte, scheint heute, fast dreißig Jahre später, sein Handwerk wieder aufgenommen zu haben. Die Polizei ist angesichts der vielen neuerlichen Morde, die die Zodiac-Handschrift tragen, völlig machtlos. Doch was hat das Ganze mit dem jungen Michael Cosnick zu tun, der eine schlimme Kindheit hinter sich hat, und der mit dem sinistren Schriftsteller und Zodiac-Experten Simon Vale in Verbindung steht?

Auch wenn es mir einigermaßen gelungen scheint, Ulli Lommels „Zodiac Killer“ einen Kurzinhalt zu entlocken, so muß doch hier an erster Stelle eine deutliche Warnung stehen: das Ganze ist eine wilde Collage aus Bildern, minimalster Spielfilmhandlung und getürkten Doku-Rückblenden, der nüchtern betrachtet nur schwerlich ein roter Faden zu entnehmen ist. Noch bevor David Fincher seine Version des True-Crime-at-it’s-best-Stoffes (2007) in die Kinos brachte, hat sich also der „Boogey Man“-Regisseur daran vergangen und ist – wenn man mal das gekünstelte Tohuwabohu beiseite lässt – gescheitert. Erleuchtend jedenfalls ist sein „Zodiac Killer“ keinesfalls und weiteren Gerüchten um die Identität des Killers gibt er mit seiner Klein-Fritzchen-Auflösung kein wirkliches Futter. David „Krug“ Hess hat einen Klein-Auftritt, bei dem er uns leckere (echte?) Fotos von Tatorten präsentiert. Da Ulli Lommels „Zodiac Killer“ wahrlich in keine Sehgewohnheiten-Schablone passt, gibt es leider auch keine Bewertung. Des weiteren mit Vladimir Maksic, Ulli Lommel, Peter Beckman u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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