Sara und ein paar andere Urlauber gehen weit vor der Küste Senegals auf einen Tauch-Trip. Im Wasser entdecken sie erst eine Leiche, dann explodiert durch eine Dummheit ihr Boot. So treiben die fünf Taucher sowie Bootsführer Drui hilflos im offenen Meer – bis sie ein ankerndes Containerschiff entdecken, von dem eine weitere Leiche fällt. Um sich zu retten, entschließen sie sich trotz der bisherigen Toten an Bord des „Mörder“-Schiffes zu klettern und sich zwischen der „tödlichen Fracht“ zu verstecken…
Keine Geister wie in „Ghost Ship“, kein schwimmendes Nazi-Camp wie in „Death Ship“, sondern einfach nur der reale Schrecken einer skrupellosen, profitgierigen Gesellschaft, in der das Leben von Flüchtlingen keinen Cent wert ist. Trotz dieses eher dem Krimi-Drama zuzuordnenden Themas ist „Tödliche Fracht“ ein auch für Horror-Fans unterhaltsamer Film, denn der Beginn reflektiert „Open Water“ und danach gibt es ein gediegenes Katz-und-Maus-Spiel an Bord des Schiffes. Auf Video gedreht und mit den Geldern spanischer TV-Sender co-produziert überzeugt „Tödliche Fracht“ in erster Linie durch seine rege Soundkulisse und durch ein ungemein spanndes Thriller-Finale. Fazit: Hey Leute, mal was anderes! Auf DVD (16:9 und alternativ mit „Deadly Cargo“ und „Tod auf dem Wasser“ betitelt) letterboxed (2,35:1). Mit Silke, Unax Ugalde, Adrià Collado, Diana Lázaro u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin