Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Zwei sadistische Killer, die sich als Kammerjäger tarnen, sollen einen Geschäftsmann umbringen. Nach der Tat entdecken sie, daß sie beobachtet wurden. Das nächste Opfer steht also schon fest. Da auch hier wieder Zeugen auftauchen, haben die Killer alle Hände voll zu tun. Ein schüchterner junger Mann, der nur seine Geliebte retten möchte, stellt sich den beiden Kammerjägern entgegen.

Die deutsche Titelschmiede versucht wieder einmal, einen Film so umzutiteln, daß er in eine gerade laufende Erfolgswelle paßt (hier: „Police Academy“). Im Gegensatz dazu gibt der zweite Originaltitel doch viel mehr Aufschluß über die Handlung, denn ähnlich, wie wenn die Dominosteine ins Kippen kommen, zieht hier ein Mord den anderen nach sich. Obwohl „Die Killer-Akademie“ nicht unbedingt zum engeren Kreis des Horrorgenres gerechnet werden kann, entdeckt man an ihm doch einige Versatzstücke, die uns wohlbekannt sind. Regisseur Sam Raimi –für uns kein Unbekannter– erzählt uns in Zusammenarbeit mit seinen Co-Drehbuchautoren Joel und Ethan Coen („Blood Simple“) eine witzige, teilweise parodierende Geschichte, die sämtliche Handlungsstränge, die wir seit der Schwarzen Serie Hollywoods kennen, parat hält. Der Film ist temporeich inszeniert und besticht durch einige außergewöhnliche Kamerapositionen, die Sam Raimi auch in seinen anderen Filmen benutzt. Hinweis: Bitte nicht gleich bei den Schlußtiteln abschalten, es kommt noch ein Schlußgag. Mit Reed Birney, Sheree J. Wilson, Louise Lasser, Brion James, Bruce Campbell u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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