Tine, Tim, Alexandra und Jonas wollen in einem leerstehenden Haus das neue, interaktive Mörderspiel "Backstabbed" veranstalten. Ganz geheuer ist Alexandra, die so etwas wie das "Zweite Gesicht" besitzt, die Sache nicht, denn der bislang nur in Kopenhagen wütende Massenmörder scheint sein Tätigkeitsfeld nun auch in ihre beschauliche dänische Kleinstadt verlegt zu haben. Und richtig: Während drinnen die vier Jugendlichen mit Gummimessern aufeinander losgehen, wetzt draußen bereits der Killer echtes Stahl und bestellt die Leichensäcke...
Martin Schmidt, der bereits mit "Final Hour" bewiesen hat, dass er die Teenager-in-Angst-Filme der 80er Jahre hofiert, arbeitet bei "Backstabbed - Spiel der Angst" in genau dieser Richtung weiter und liefert wiederum einen inhaltlich dummen, in seinem gesamten Stalk-and-Slash-Ambiente jedoch stilsicheren Genrefilm ab, bei dem es so scheint, als wenn eben erst "Freitag der 13." das Licht der Kinos erblickte. Die Auflösung der Geschichte entstammt allerdings dem viel, viel moderneren "Scream - Schrei!", mit dem die Slasher-Movies wieder in Mode gekommen sind. Die Splatter-Effekte sind naiv, aber immerhin ok und nur das mit Motiven aus "Shining" durchsetzte Psychopathen-Gehabe des Mörders geht einem ein wenig auf die Nerven. Insgesamt jedoch recht solide gemacht, läßt "Backstabbed - Spiel der Angst" fast schon so etwas wie Nostalgie aufkommen. Der On-Screen-Titel lautet lediglich "Spiel der Angst". Mit Line Kruse, Mari-Anne Jespersen, Christian Gronwall, Karl Bille u. a.
© Selbstverlag Frank Trebbin