Dies ist die Geschichte einer jungen Frau, die durch ihre eigene, unerfüllte Sexualität in den Wahnsinn getrieben wird. Als Kind vom Onkel mißbraucht und als Heranwachsende vergewaltigt, entwickelt sie einen solchen Haß auf sich selbst und ihre Umwelt, der ihr schließlich zum Schicksal wird: Sie begeht Selbstmord.
Cameron Mitchell und Aldo Ray in einem Film, das kann ja nicht gut gehen. Einzig und alleine die gut montierte Titelsequenz läßt erahnen, was aus diesem Sickie hätte werden können, denn schon kurze Zeit später suhlt sich der Film in den Niederungen schmuddeliger (S)Exploitation. Besonders krank sind dann die Szenen, in der die sexuell frustrierte Hauptdarstellerin eine Ziege melkt und dabei an verflossene Liebhaber denkt oder jene Sexszenen, in denen sie als kleines Kind mißbraucht wird (das Drehbuch stammt übrigens von einer Frau!). „Haunts“ ist also ein Streifen, wie er dreckiger nicht hätte werden können. Da helfen auch einige technische Finessen nicht weiter. Mit May Britt, Cameron Mitchell, Aldo Ray, William G. Espy u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin