Franks Bewertung

starstarstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Auf einem Tierfriedhof, den Kinder für ihre liebsten Gefährten eingerichtet haben und der irgendwo in den Wäldern hinter einer Kleinstadt in Maine liegt, geschehen merkwürdige Dinge. Man erzählt sich, daß der „Friedhof der Kuscheltiere“ auf heiligem indianischen Boden errichtet wurde und dort Begrabene wieder zum Leben erwachen können. Als der kleine Junge der erst kürzlich zugezogenen Creeds bei einem Unfall stirbt, versucht der trauernde Vater das Unmögliche: Er begräbt Junior hinter der unheimlichen Stätte…

„Friedhof der Kuscheltiere“ gehört bisher –wenn man nur den Horror betrachtet– zu einer der gelungensten Stephen-King-Adaptionen, obwohl der zugrundeliegende Roman natürlich viel mehr verzweigter und vielschichtiger ist. Maßgeblich am Erfolg beteiligt sind der hervorragend spielende Fred „The Munsters“ Gwynne und die geschickte bis zuweilen sehr einfühlsame Regie Mary Lamberts. Der Film ist atmosphärisch dicht und beinhaltet einige der wirkungsvollsten Szenen des Genres, die in der Saison 89/90 zu sehen sind. Die thematischen Variationen zu solch klassischen Motiven wie Muttermord und Todesbewältigung bewirken, daß sich „Friedhof der Kuscheltiere“ wohltuend aus der Masse von Schlitzer-Streifen hervorhebt. Dennoch gab es dem Vernehmen nach Ärger auf dem Set: Stephen King selbst fand Mary Lamberts Arbeit nicht gut genug. Wohl deshalb drehte die gute Frau drei Jahre später ein Remake des Stoffes. Die deutsche Fassung ist uncut. Mit Denise Crosby, Dale Midkiff, Fred Gwynne, Brad Greenquist u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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