Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Jasia und Tisa, zwei geflohene Weltraumsklavinnen, landen auf einem entfernten Dschungelplaneten. Dort machen sie die Bekannschaft mit dem merkwürdigen Zed, einem leidenschaftlichen Jäger. Zed jagt jedoch keine Tiere, sondern die Menschen, die er durch einen Landungsstrahl auf seinen Planeten lockt. Jasia und Tisa sollen seine nächsten Opfer werden.

Na, welcher berühmte Schwarzweiß-Klassiker wird hier auf mehr oder minder unverblümte Weise kopiert? Richtig, es ist „Graf Zaroff– Genie des Bösen“ (USA 1932, Regie: Ernest B.Schoedsack und Irving Pichel). Doch nicht nur das Grundthema wird dem Original entnommen, sondern auch ganze Dialoge (z.B.: „Erst die Jagd, dann das Weib.“). „Jäger der verschollenen Galaxie“ ist jedoch ein waschechtes Trash-Movie geworden, was man an der unverkennbar billigen Studio-Atmosphäre, den einfach gehalten John-Carl-Buechler-Effekten und den plumpen Sexeinlagen –die Mädels rennen entweder nur in Bikinis oder Négligés herum– schnell feststellen kann. Dennoch macht der Film unheimlich Spaß, was vielleicht an der kurzen Laufzeit liegen mag. Mit Elizabeth Cayton (Kaitan), Cindy Beal, Brinke Stevens, Don Scribner u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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