Professor Challenger hat am Amazonas ein Gebiet entdeckt, wo das Leben wie noch vor Millionen von Jahren tobt: Wilde Stämme, Dinosaurier und fleischfressende Pflanzen. Eiligst wird eine Expedition ins Leben gerufen, um dieses Phänomen wissenschaftlich zu untersuchen. Doch schon kurz nachdem die Mitglieder den Dschungel betreten haben, lauern unzählige Gefahren auf sie…
Hierzulande ist „Die versunkene Welt“ als ultimativer Monster-Horror angepriesen worden, doch auch schon das damalige, zahlende Kinopublikum hat erkannt, daß es sich bei Irwin Allens Schmonzette nur um einen üblichen Abenteuerstreifen mit exotischen Beilagen handelt. Saft- und kraftlos schleppt sich die Handlung über die Zeit, um letztendlich mehr Gähnen als Spannung beim Zuschauer erzeugt zu haben. Die von Willis O’Brien (der übrigens auch die Effekte für das Original „Die verlorene Welt“, USA 1925, von Harry Hoytins gemacht hat) ins Leben gerufenen Dinosaurier sind optisch vergrößte Realaufnahmen von Reptilien. Was damals schon für hämisches Grinsen sorgte, ist heute Öl auf die Trash-Maschinerie, die bei „Die versunkene Welt“ in Gang gesetzt wird. Im TV letterboxed (1,79:1). Mit Michael Rennie, Jill St.John, David Hedison, Richard Haydn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin