Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Bewohner einer kleinen britischen Kanalinsel werden mitten im Winter von einer Hitzewelle überrascht. Der Wissenschaftler Doktor Stone findet heraus, daß dafür einige Außerirdische verantwortlich sind, die auf der Insel landeten, um eine Invasion vorzubereiten. Doch die protoplasmatischen Aliens vertragen den britischen Regen nicht, so daß nach einem kräftigen Schauer wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist.

„Brennender Tod“ ist ein wirklich bezauberndes B-Picture, welches wie ein guter Wein im Lauf der Zeit gereift ist. Hätte man ihn vor Jahren noch als Humbug abgetan, entzückt er heute die Fans en Masse. Nie haben Christopher Lee und Peter Cushing in einem schundigeren Billigfilm zusammen gespielt. Terence Fisher bietet sicherlich die schlechteste Regieleistung seiner Karriere und die Tricktechniker, welche die Aliens „erfunden“ haben, verdienen einen Sonder-Oscar. Die Handlung ist so weit vorhersehbar wie der Ärmelkanal bei schönem Wetter. Das absolut hirnrissige Ende (s.o.) ist allein schon den Eintrittspreis wert. Ergebnis: „Brennender Tod“ ist mein Geheimtip für den dödeligsten Film des Jahres 1967. Mit Christopher Lee, Patrick Allen, Peter Cushing, Jane Merrow u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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