Race, ein wegen Mordes unschuldig in der Todeszelle sitzender Delinquent, unterhält Brieffreundschaften zu insgesamt vier Frauen, die allerdings nichts voneinander wissen. Kurz bevor seine Anwältin seine Unschuld beweisen kann und Race entlassen wird, werden die Briefe verwechselt und Race bekommt einen anonymen Drohanruf von einer der gehörnten Frauen, die ihm den Tod wünscht. Wieder ein freier Mann, muß sich Race mit einer Killerin beschäftigen, die ihm ein Mord nach dem anderen in die Schuhe schiebt...
Auch wenn sich der Kurzinhalt etwas abgelutscht anhört, so ist doch David Carsons "Letters from a Killer" ein relativ ansehnlicher Thriller geworden, der immerhin mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Zwar ärgert einen das eine oder andere Klischee, das von Carson breit ausgewalzt wird, aber dafür sieht man Patrick "Dirty Dancing" Swayze in der Rolle des gehetzten Race wenigstens schön leiden. So richtig ärgerlich ist allerdings, dass "Letters from a Killer" bei der hiesigen Videopremiere aussieht, als wenn es sich um einen allerletzten Fernsehfilm handelt: Die Farben sind ausgewaschen und das Bild hat einen gewissen amateurhaften Shot-on-Betacam-Look. Des weiteren mit Roger E. Mosley, Gia Carides, Kim Myers u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin