Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das letzte Opfer eines mysteriösen Serienkillers, der seine Opfer erhängt und den die Presse folglich „Hangman“ nennt, wird im Wohnzimmer der Ex-Psychologin Grace Mitchell gefunden. Detective Nick Roos hängt sich an den Fall und an die attraktive junge Frau heran. Schnell wird ein Verdächtiger gefaßt – ein ehemaliger Kollege von Grace, der in der Klinik ihres Stiefvaters arbeitet – , doch der präsentiert wasserdichte Alibis. Da nimmt der „Hangman“ über E-Mail Kontakt zu Detective Roos auf und kündigt weitere Morde an...

Serienkiller-Movies, die das Geheimnis um den Täter zu schnell lüften, haben es naturgemäß schwerer als jene, die das Whodunit-Motiv bis zum Ende ausreizen, um so Spannung zu erzeugen. Ken Girotti nutzt dieses Manko auf nicht ungeschickte Weise aus und intoniert ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Detective Roos und dem schon früh entlarvten Mörder, bei dem es im Verlauf der Handlung zu einigen unerwarteten Wendungen kommt und die „Hangman – Das mörderische Spiel“ letztendlich fast Kopf und Kragen kosten – so unglaubwürdig kommt das alles daher. Da das Ganze aber von einer soliden Inszenierung getragen wird, die nur in Detailfragen nicht immer stimmig ist, darf man gerne über das abstruse Handlungsgerüst hinwegsehen und sich an einer Art modernem Krimi erfreuen, der zwar niveaulos aber nicht schlecht unterhält. Mit Lou Diamond Phillips, Mädchen Amick, Mark Wilson, Vincent Corazza u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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