Der Schafzüchter Dan Logan verbringt zusammen mit seinem Sohn Chris die Nacht im Freien bei seiner Herde. Am nächsten Morgen liegt Chris im Koma und regt sich nicht mehr. Durch Zufall sind beide Opfer eines Militärversuches mit chemischen Kampfstoffen geworden. Chris stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Dan ahnt, daß er nur noch kurze Zeit zu leben hat, und macht sich daran, seinen Sohn zu rächen…
Ungewöhnlicher Öko-Thriller mit aufgesetzter Selbstjustiz-Thematik, der hauptsächlich ohne große Dialoge, dafür aber mit viel Gestik auskommt. „Die Rache ist mein“ ist ein sehr schön fotografierter und sehr ruhiger Film, kein lauter, selbstzweckhafter Zauber also. George C. Scott, der zwei Jahre zuvor den Oscar ablehnte und so zum Rebell von Hollywood wurde, wird seinem Ruf gerecht und übt messerscharfe Kritik an der Allmacht des Militärs und der Regierung. Nicht ganz so actionbetont wie George A. Romeros „The Crazies“, aber in seiner Aussage ebenso eindeutig. Auf Video Pan-Scan, im TV letterboxed (1,8:1). Mit George C. Scott, Martin Sheen, Richard Basehart, Barnard Hughes u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin