Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Kurz nach dem Bürgerkrieg 1865 wandert der US-Autor Ambrose Bierce nach Mexiko aus, um sich dort der Armee Pancho Villas anzuschließen. Nach einem Postkutschenüberfall durch den Banditen Madrid, der mit seiner Geliebten Esmeralda, der titelgebenden Tochter des Henkers, unterwegs ist, müssen Bierce und einige Mitreisende Quartier in einer Bar, hinter dessen Tresen wieder einmal Danny Trejo steht, nehmen. Diese Bar entpuppt sich nach Sonnenuntergang als Wohnstätte einer Horde Vampire, die sich unter der Leitung der Mutter-Oberin Quixla über die Menschen hermachen...

Bereits 1997 drehte der vom Fernsehen kommende P. J. Pesce unter der gleißenden Sonne Südafrikas und unter der Ägide von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez als ausführende Produzenten ein ins Westerngenre versetztes Remake von "From Dusk till Dawn" (inkl. Kneipe-verwandelt-sich-in-Tempel-Mattebild zum Schluß!) und nannte es "The Hangman's Daughter". Der Film wurde aus Opportunitätsgründen drei Jahre unter Verschluß gehalten und dann unter dem jetzt bekannten Titel als Sequel vermarktet. Gut gedacht, aber leider schlecht im Ergebnis, oder glaubt jemand wirklich, sich nicht mehr an das 1995 entstandene Original erinnern zu können? Sogar die von der KNB-Group gemachten Masken-Effekte sind hier noch einmal reaktiviert worden. Teil 3 zugute halten kann man allerdings eine solide, von den Sergio-Leone-Western inspirierte Pferde-Oper-Handlung, die exakt nach einer Stunde in Richtung Vampirfilm umkippt. Für mein Verständnis passiert das aber leider etwas zu spät, denn bis dahin ist das Interesse an "From Dusk till Dawn 3 – The Hangman's Daughter" doch mächtig erlahmt, zumal das Schlußdrittel nicht das erhoffte Maß an Horror bringt: Die blutigen F/X nämlich sind nur kurz und knapp angerissen. Mit Michael Parks, Marco Leonardi, Ara Celi, Sonia Braga u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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