Franks Bewertung

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0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Fliegende Untertassen über Hollywood gesichtet! Ein paar außerirdische Invasoren haben es wieder einmal auf Amerika abgesehen. Doch der erbitterte Widerstand des Militärs zwingt zum Umdenken. Plan Nr. Neun muß her! Dieser sieht die Reanimation von kürzlich Verstorbenen vor. Auf dem Friedhof von San Fernando, einer Vorstadt von Los Angeles, öffnen sich die Gräber und ein paar Leichen stolpern durch die Gegend. Da hat die Polizei alle Hände voll zu tun, um dem Schrecken ein Ende zu setzen…

Natürlich sind die vier von mir vergebenen Sterne nicht so bierernst zu nehmen wie z. B. bei „Das Schweigen der Lämmer“, gelle! Dennoch sollte man Ed Woods Ultra-Trash-Movie „Plan 9 from Outer Space“ nicht einfach nur als Schund abtun, denn immerhin hat sich der „schlechteste Regisseur aller Zeiten“ damit ein unumstößliches Denkmal gesetzt, welches heute mehr als damals kultisch verehrt wird. Klar, wer einen guten Invasion-aus-dem-All-Film sehen will, ist woanders sicherlich besser dran, doch wer kann einem schon solche schier unglaublichen Momente von Kreativität geben wie Ed Wood? Selbst der Tod von Hauptdarsteller Bela Lugosi konnte die Fertigstellung des Filmes nicht stoppen, denn wozu gibt es Lichtdoubles bzw. Statisten, die sich einen Umhang vors Gesicht halten? Auch die grandiosen Effekte um die fliegenden Untertassen sind schon den Eintrittspreis wert. Fazit: Mit Recht ist „Plan 9 from Outer Space“ das Partytape schlechthin. Des weiteren mit Gregory Walcott, Mona McKinnon, Duke Moore, Tor Johnson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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