Franks Bewertung

starstarstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

The V-Word

Die beiden Videospiel-Nerds Justin und Cary wollen mal eine echte Leiche sehen und deshalb stiefeln sie des Nachts zum örtlichen Leichenschauhaus. Doch anstatt einem nett zurecht gemachten Verblichenen erwartet sie dort der blanke Horror: ein Vampir erhebt sich mang der Leichen, beißt Cary herzhaft in den Hals und jagt Justin durchs Haus. Als dieser auch gebissen wird, weigert er sich, sein neues Dasein zu akzeptieren...

Auch wenn „The V-Word – Blutrausch der Vampire“ nur Teil der populären „Masters of Horror“-TV-Serie ist, so kann man doch behaupten, daß man (fast) schon großen Leinwandstoff vor sich hat: die Inszenierung durch Ernest Dickerson hat Kino-Qualitäten, die F/X sind herrlich blutig und die Geschichte selbst ist eine spannende Mischung aus Horror und Drama, die dem Subgenre etwas mehr Leben einhauchen würde, wenn man sie für eine Langfassung adaptiert. Ähnlich wie „Fright Night“ und „The Lost Boys“ besitzt „The V-Word – Blutrausch der Vampire“ nämlich das Potenzial, den geschäftsträchtigen Teenager-in-Angst-Horror neu zu beleben. Die Tragik der Figuren – ein klassisches Vampir-Thema – wird herkunftbedingt nur kurz angerissen, kann aber durch die guten Darsteller doch rübergebracht werden. Fazit: sehenswerte Unterhaltung für die kleine Pause zwischendurch. Auf DVD 16:9. Mit Arjay Smith, Michael Ironside, Branden Nadon, Jodelle Ferlant u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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