Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


421 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

1991. Alex Furlong ist Rennfahrer. Als er bei einem spektakulären Unfall stirbt, wird sein Körper in die Zukunft gebeamt. Im Jahr 2009 können sich nämlich schwerkranke Reiche solche guterhaltenen Körper per Zeitswitching aussuchen. Doch Alex ist zu früh geholt worden und deshalb noch nicht tot. Er kann direkt vom OP-Tisch weg fliehen. Als sogenannter „Freejack“ wird er gnadenlos durch die verslumten Straßenschluchten New Yorks gehetzt.

„Freejack“ ist ein großbudgetiertes Action-Spektakel mit vielen Schießereien und ermüdenden Verfolgungsjagden. Geoff Murphy greift dabei tief in die Versatzstückekiste des Science-Fiction-Films und fördert Szenen aus „Blade Runner“, „Running Man“ und „Die totale Erinnerung“ zu Tage. Daher ist es zu erklären, daß man beim Betrachten ein ständiges Déja-Vu-Gefühl hat. Für ein Mainstream-orientiertes Publikum dürfte dies kein Problem sein –man amüsiert sich eben–, doch den Insider graust es ob der geklauten Bilder. Auf ein schlüssiges Ende wird ebenso verzichtet wie auf eine innere Logik. Auf Video letterboxed (1,88:1). Mit Emilio Estevez, Mick Jagger, Anthony Hopkins, Rene Russo u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme