Franks Bewertung

starstarstar / 9

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


543 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Eine junge Studentin wird an einem Strand von einem maskierten Killer (erinnert stark an „Muttertag“) umgebracht. Kurz darauf findet ein Polizist in Zivil den Kopf der Leiche. Dadurch kommt die Polizei einer grausamen Mordserie auf die Spur, bei der die Opfer allesamt ausgeweidet worden sind. Der Mann, der hinter den Morden steckt, tut dies nur, um seinen kannibalischen Vater, der hinter den Dünen haust, zu ernähren…

„Gore Galore“, so dürfte die Devise Nathan H.Schiffs lauten, dessen New Yorker Low-Budget-Produktionen einen gewissen Kultstatus unter den US-Splatter-Hounds haben. So ist auch „Long Island Cannibal Massacre“ ein ultrabilliger Film, der weniger durch einen hohen technischen Standard glänzt, sondern durch eine recht schräge Geschichte und die damit verbundenen Homemade-Effekte. Im Gegensatz zu unseren heimischen Amateur-Video-Streifen weist dieser Film hier, der übrigens auf Super 8 gedreht worden ist, so etwas wie einen visuellen Stil auf, der leider nur durch den holprigen Schnitt abgeschwächt wird. Auch der Ton ist nicht gerade optimal eingespielt. Dank einiger unvergeßlicher Szenen (z.B. spricht ein Mann mit einer Tüte voller Eingeweide) dürfte „Long Island Cannibal Massacre“ für Die-Hard-Fans des Splatter-Genres von einigem Interesse sein. Und das Ende ist echt krank. Mit John Smihula, Fred Borges, Michael Siegal, Paul Smihula u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme