Ein verrückter Wissenschaftler namens Fisherman experimentiert mit elektrischer Strahlung, mit der man die Kontrolle über tote Menschen gewinnen kann. Als erstes erschafft sich Fisherman einen persönlichen Untoten, mit dem er weitere Versuche machen will. Bei einem Gewittersturm kann das „Monster“ aus dem Labor Fishermans fliehen. Von nun an wandelt der Untote durch die Stadt und sucht sich seine Opfer…
Dies ist eine Quasi-Fortsetzung zu Jess Francos eigenem „Der schreckliche Dr. Orloff“, der 1961 eine kleine Renaissance von billigen spanischen Schwarzweiß-Schockern einläutete. Leider ist „Dr. Orloffs Monster“, der mir bisher nur in einer höchstwahrscheinlich geschnittenen US-Fassung vorliegt, nur ein Schatten des Originals. In Erinnerung bleiben wird lediglich die gelungene Fotografie, die das zernarbte Gesicht des Untoten besonders krude hervorhebt. Die Handlung an sich ist eher banal und einfach, bedient sich zudem noch der geklauten Plotlines diverser „Frankenstein“-Variationen. Sets und Dekorationen sind schlicht und passen sich somit ganz dem Gesamteindruck dieses zwiespältigen Franco-Frühwerkes an. Nur für Francophile. Mit Agnes Spaak, Joseph Raven (= Hugo Blanco), Pearl (= Perla) Cristal, Patrick Long (= Marcelo Arroita-Jauregai) u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin