Wegen einer verlorenen Wette muß der amerikanische Journalist Alan Foster die Nacht in einem vermeintlichen Spukschloß verbringen, das angeblich noch niemand lebend verlassen hat. Als echter Realist bestreitet er natürlich die Existenz des Überirdischen. Wie auch die anderen vor ihm, kommt Foster in dem Schloß dem Wahnsinn nahe und bringt sich um. Jetzt wandelt sein Geist selbst in den Gemäuern umher.
Antonio Margheriti zitiert sich hier ausgiebig selbst, in dem er uns ein lasches Remake seines eigenen „Castle of Blood“ vorsetzt. Die deutsche Titelschmiede ist dabei wieder einmal besonders ärgerlich und irreführend, denn Dracula kommt im diesem Geisterfilm überhaupt nicht vor. Auch Klaus Kinski kann unter der soliden, aber uninspirierten Regie des Italieners nicht das Ruder herumreißen. So bleibt ein fader Beigeschmack, der im Falle der nervenden Schlußsequenz fast zur Übelkeit führt. Die deutsche Fassung ist an manchen Stellen etwas verwirrend und scheint gekürzt zu sein. Für den überwiegend unfreiwilligen Humor ist sie aber nicht allein verantwortlich. Mit Anthony Franciosa, Michèle Mercier, Karin Field, Klaus Kinski u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin