Franks Bewertung

star / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der junge Magnus kehrt nach Bermuda zurück, um den Tod seines Vaters, dessen Umstand ihn sogar in eine psychiatrische Anstalt trieb, auf zu klären. Er kommt bei seinem Freund Eric, der das Forschungsboot von Doktor Paulis steuert, unter und lernt am Strand die mysteriöse Jenny kennen, von der die Einheimischen behaupten, dass sie eine Geisterfrau wäre, die bei einer gottähnlichen Kreatur in der Tiefe lebt. Und tatsächlich: Ab und an taucht eine riesige Schildkröte vor der Küste auf, dies es durchaus mit Godzilla aufnehmen könnte...

Dieser US-TV-Film ist eine bizarre Mischung aus mysteriösem Liebesdrama und trahigem Monster-Movie, ohne je die Tiefen beider Gattungen auszuloten. Im Gegenteil: Das Ganze kommt so seicht und unspektakulär daher, als wenn es darum ginge, zur Kiddie-Prime-Time produziert worden zu sein. Die Regie bedient nur die läppischsten Regeln, die Darsteller stellen stupide dar und selbst den Spezialeffekten wohnt nichts spezielles bei. Die Storyline orientiert sich an gängigen Soap-Opera-Geschichtchen und läßt jegliche Spannung vermissen – auch wenn Motive aus „Der weiße Hai“ und „Moby Dick“ bemüht werden. Nun ja, Tom Kotanis „Es kam aus der Tiefe“ kommt eben ganz tief aus der untersten Schublade. Mit Leigh McCloskey, Connie Selecca, Carl Weathers, Burl Ives u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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