Dundas, Indiana. Die Kleinstadt richtet nicht nur dieses Jahr ein landesweit bekanntes Grillfest aus sondern bietet auch einem Pharmakonzern Platz, der in seinen Labors nach neuen Pestiziden gegen die „deutsche Wespe“ forscht. Als man ein Gift erfindet, daß zwar tödlich ist, nebenbei aber ebenso für Mutationen sorgt (überlebende Wespen werden besonders aggressiv und haben danach ein 8-fach stärkeres Gift), ist es fast schon logisch, daß einige der Insekten aus dem Labor entkommen können, sich zusammenrotten und in Richtung Grillfest fliegen...
Na, wer erinnert sich da nicht an die vielen, vielen Tier-Horror-Filme aus den 1970ern, die schon damals oft wegen ihrer formelhaften Handlung belächelt wurden (ein Tipp fürs private Doppelprogramm: „Der tödliche Schwarm“). Heute, in seligen CGI-Zeiten, kommt zur einer x-beliebig austauschbaren Geschichte noch eine gehörige Portion Effekte-Trash dazu – oder findet jemand gepixelte Wespen normal, die wie Kung-Fu-Kämpfer agieren? Die Protagonisten und ihre Beweggründe in „Swarmed – Das tödliche Summen“ erinnern zudem fatal an „Der weiße Hai“, erreichen aber niemals die darstellerische Tiefe der damaligen Dreier-Konstellation. Paul Ziller geht sein Werk routiniert an und zeigt mit einer Augen-Schock-Szene à la „Die Vögel“, daß er sich im Genre auskennt. Auf DVD 16:9. Mit Michael Shanks, Carol Alt, Tim Thomerson, Maria Brooks u.a.
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