Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwann im dritten Jahrtausend. Die Menschheit vegetiert in den Weltstädten Megacity I, II und III dahin. Außerhalb der modernen Trutzburgen herrscht das Chaos, denn kannibalische Mutanten ziehen durch die Wüsten. Innerhalb der Städte sorgt das radikale Rechtssystem der „Judges“ (Polizisten, Richter und Vollstrecker in einer Person) für Ruhe und Ordnung. Dies ist die Geschichte von „Judge Dredd“, einem genbiologisch erzeugten Idealmenschen, der gegen seinen bösen Clonen Rico kämpfen muß…

Auch „Judge Dredd“ gehört zu den vielen Multimillionen-Dollar teuren Comic-Verfilmungen, die Mitte der 90er Jahre in Hollywood die Kassen klingeln ließen. Viel Pyrotechnik, noch mehr aufwendige Tricks und ein hohes Maß an Action in Form von endlosen Schießereien sollen darüber hinwegtäuschen, daß Drehbuchautor Steven E. de Souza („Streetfighter“) seine Arbeit nur recht mittelmäßig gemacht und die Geschichte mit ein paar faustgroßen Löchern abgeliefert hat. Der einzige der wirklich Spaß an den Dreharbeiten gehabt haben dürfte war Hauptdarsteller Sylvester Stallone, denn diesmal darf er seinen schiefen Mundwinkel so richtig in die Kamera halten. Fazit: Bombast-Science-Fiction ohne Tiefgang, dafür aber mit viel Gewalt. Auf Video letterboxed (2,2:1). Des weiteren mit Armand Assante, Diane Lane, Jürgen Prochnow, Max von Sydow u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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