In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wird ein Haus ausgebombt, in das sich einige Nazi-Schergen mit ihren Gespielinnen zu einer Dauerorgie zurückgezogen haben. Heute gerät eine Gruppe von Jugendlichen in das Haus und weckt logischerweise die alten Geister. Für einen der Eindringlinge werden die Nazi-Geister schnell zum Verhängnis. Da merken die anderen, daß sie in dem Haus gefangen sind…
Lucio Fulcis „I Fantasmi di Sodoma“ spielt sowohl im Titel als auch in der Eingangssequenz auf den Sexfilm-Klassiker „Die 120 Tage von Sodom“ von Pier Paolo Pasolini an. Doch damit haben sich schon etwaige Parallelen, denn Fulcis Alterswerk ist nicht gerade das, was man als umwerfend bezeichnen kann. Das Skript ist zerfahren, die Kamera stets statisch, und die Darsteller sind ausgesucht hölzern. Für Italo-Horror-Fans gibt es kaum etwas Sehenswertes (von einer vewesenden Leiche einmal abgesehen), und auch sonst sieht man sich von dem alten Meister schwer enttäuscht. Zum Vergessen. Mit Claus Aliot, Mary Salier, Robert Egon, Jessica Moore u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin