Virginia hat schreckliche Visionen vom Tod vieler ihrer Bekannten. Mit Hilfe eines Parapsychologen versucht die junge Frau, den Grund dafür zu erfahren. Man findet heraus, daß Virginia als Kind den Selbstmord ihrer Mutter mitansehen mußte. Doch warum müssen ein paar Menschen in Virginias Umgebebung sterben?
Auf diese Frage kann uns nicht einmal Co-Drehbuchautor und Regisseur Lucio Fulci so richtig Antwort geben, weil er selbst sein wirres Skript nicht versteht. So besteht dieser auffallend untypische Fulci-Film aus einer Mischung aus Giallo-Versatzstücken und Edgar-Allan-Poemotiven. Gorige Schockeffekte, wie man sie von dem Italiener seit seinen Zombie-Streifen erwartet, sind in diesem Frühwerk wohldosiert am Anfang und am Ende der Handlung plaziert. Ansonsten „Sette Note in Nero“ kaum etwas Neues, was sicherlich Grund dafür war, ihn nicht in Deutschland herauszubringen. Die italienische Videofassung ist letterboxed (1,69:1), das NTSC-Tape („The Psychic“) cropped. Mit Jennifer O’Neill, Gabriele Ferzetti, Marc Porel, Gianni Garko u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin