Als eine Provinztheater-Truppe die Aufführung eines ägyptischen Todesrituals plant, ahnt noch niemand, daß dadurch eine dunkle, böse Macht freigesetzt wird. Der Schauspieler Brad wird als erster von dieser Kraft besessen. Er verwandelt sein Zimmer in eine Kultstätte und beginnt, rohes Fleisch zu futtern. Doch bald lechzt es ihn nach Menschenblut. Er ermordet einige Kollegen und deponiert ihre Leichen, die später zu Zombies werden, im Keller des Theaters.
Der Low-Budget-Streifen ist vom Thema her interessant, doch was der lediglich an Gore interessierte Fauzi Mansur daraus gemacht hat, ist schon ziemlich merkwürdig: Der ganze Film ist ein einziger Alptraum. Und das nicht nur, weil die Dialoge hohl und die darstellerischen Leistungen sehr dürftig sind. Nein, auch inhaltlich geht es drunter und drüber. Irgendwann verläßt die Handlung die Ebene der inneren Logik, und dann kommt einem „The Ritual of Death“ wie einer der irrwitzigen Ultra-Gore-Streifen à la Lucio Fulcis „Geisterstadt der Zombies“ vor. Dem phantastischen Inhalt schwerlich folgend, konzentriert man sich ganz auf die extrem brutalen Blut- und Ekel-Effekte. Für den deutschen Markt dürfte der brasilianische Film deshalb keine Chance haben. Mit Olair Coan, Carina Palatinik, Tiao Hoover, Serafim Gonzales u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin