Rom, 1656. Die attraktive Finicella wird von Kardinal Altieri der Hexerei überführt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sie erhält jedoch vom Teufel die Chance, nach 333 Jahren aus ihrem Grab zurückzukehren, um Rache an den Nachfahren der Altieris zu nehmen. Nun ja: Heute ist Finicella also hinter Emilio Altieri, einem Börsenmakler, her, in den sie sich allerdings unglücklicherweise verliebt. Dies wiederum macht den Teufel fuchsig...
Mitten in der Blütezeit des italienischen Splatterfilms, der durch Lucio Fulci und Ruggero Deodato zu blutigen Höhen gelangte, setzte das Regie-Gespann Castellano & Pipolo mit dieser laschen "Horror"-Komödie einen Gegenpol, der in vielerlei Hinsicht ärgerlich ist. Die Gags sind äußerst lasch, die Trickeffekte stammen aus der Stummfilm-Ära und das Ganze ist ungefähr so unterhaltsam wie das Öffnen eines Marmeladenglases. Schlimm ist da auch noch die platte DEFA-Synchronisation, die so manchen feurigen Dialog zur Farce werden läßt. Mit Eleonora Giorgi, Renato Pozzetto, Helmut Berger, Lia Tanzi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin