Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Martha und Matthew Townsend sind glücklich verheiratet und erwarten den langersehnten Nachwuchs. Da wird Martha von schrecklichen Visionen geplagt, die mit einer Gruppe mittelamerikanischer Indianer zu tun zu haben scheinen. Mit Hilfe der Psychologin Vivian findet Martha heraus, daß ihre Mutter einst mit den Indianern in Kontakt stand und ihr Vater selbst aus dieser Gruppe kommt. Dieser Teufelskult scheint eindeutig hinter Marthas noch ungeborenem Leben hinterher zu sein…

Trotz oder gerade wegen des irreführenden deutschen Titels –man erwartet eher einen Hurrikan-Katastrophen-Reißer– zieht der Film schon ein wenig Aufmerksamkeit auf sich. Wenn man sich dann noch die Mühe macht, ihn anzuschauen, wird man feststellen, daß eine ungewöhnliche Geschichte auf den Zuschauer wartet. So ist „Im Teufelssturm“ ein wahrlich phantastischer Vertreter der leisen Töne in einem Genre, das sich ansonsten seit Jahren eher durch Stagnation auszeichnet. Auf den ersten Blick einer Variation von „Rosemaries Baby“ nicht unähnlich, geht die hier verarbeitete Story doch mehr und mehr eigene Wege. Die Einbeziehung mittelamerikanischer Szenerien und Mythen tut dem Horror-Stoff dann noch zusätzlich gut. Der gezielte Einsatz von Musikuntermalung und milden Schockmomenten hebt dann „Im Teufelssturm“ über das Level, das ansonsten von Kabelkanal-Produktionen –so eine ist er nämlich– erreicht wird. Mit Nancy McKeon, Tantoo Cardinal, Elpidia Carillo, Miriam Colon u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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