Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Offenbar haben nur sieben Menschen einen Atomkrieg auf dem amerikanischen Kontinent überlebt. Sie sind ins Gebirge geflüchtet und haben sich dort in einem Haus verschanzt. Schon bald kommt es innerhalb der Gruppe zu Spannungen, denn der Gangster Tony will sofort die Macht übernehmen. Einzig der Ingenieur Rick scheint einen normalen Eindruck zu machen. Eines Nachts hört man, wie ein unheimliches Wesen ums Haus schleicht. Captain Maddison, dessen Anwesen ihnen Zuflucht bietet, erklärt, daß es sich um radioaktiv verseuchte Mutanten handelt, die gierig nach Menschenfleisch lechzen…

„Die letzten Sieben“ ist der Urgroßvater aller Endzeitfilme und zugleich ein packendes Beispiel dafür, daß Einfallsreichtum oftmals ein fehlendes Budget ersetzen kann. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Regisseur Roger Corman heißt. Schon von Anfang an wird auf eine finale Konfrontation zwischen den Protagonisten hingearbeitet; ein formelmäßiger Aufbau der Handlung und eine Schematisierung der Figuren schließt sich fast nahtlos an. Zudem werden in „Die letzten Sieben“ all jene Versatzstücke dieses Subgenres zusammengefaßt, ohne die heute Filme wie „The Terror Within“ oder z.B. die „The Riffs“-Serie nicht denkbar wären: ein abgeschlossener Ort des Geschehens, umherstreifende Mutanten und eine feindliche Natur. Zugegeben, Roger Cormans erster Science-Fiction-Streifen ist heute aufgrund der naiven Sichtweise über die Auswirkungen eines Atomkrieges eher belustigend als erschreckend, und dennoch muß man ihm als mustergültige Schablone für eine ganze Welle von Genrefilmen, die Mitte der 80er Jahre mit „Mad Max II– Der Vollstrecker“ ihren Höhepunkt erreichte, Tribut zollen. Im TV letterboxed (1,83:1). Mit Richard Denning, Lori Nelson, Adele Jergens, Touch (mike) Connors u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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